Bestens vorbereitet für den Fall der Fälle
Ein großflächiger Stromausfall – ein Blackout – kann auch bei uns das gewohnte Leben zum Erliegen bringen.
Spätestens dann zeigt sich, wer sich bestmöglich vorbereitet hat. Man kann sich das Stromnetz wie ein Straßennetz vorstellen. Die Hochspannungsleitungen (220.000 bis 380.000 Volt) sind die Autobahnen. Sie bilden ein grobmaschiges Netz, dass sich über ganz Österreich und Europa erstreckt. Und dann gibt es die Bundes-, Landes- und Gemeindestraßen – die Leitungen mit den niedrigen Spannungsebenen. Der Strom sucht sich immer den einfachsten Weg vom Produzenten zum Verbraucher. Fällt eine Leitung aus, dann muss er auf eine andere Leitung ausweichen. Jede Stromleitung hat aber ein Limit – wird dies überschritten, dann wird sie mit einem Leistungsschalter unterbrochen. Fällt aber auch die Ersatzleitung aus, dann muss der Strom sich wieder einen neuen Weg suchen. Damit steigt die Gefahr, dass weitere Leitungen überlastet werden und eine Kettenreaktion großflächiger Ausfälle passieren.
Auch Naturkatastrophen wie uns der verheerende Sturm im September 2024 und der massive Schneefall im Februar des heurigen Jahres gezeigt haben, können längerfristige Stromausfälle auslösen. Um den Betrieb des Gemeindezentrums und der FF Ebersdorf bei solchen Ereignissen aufrecht zu erhalten wurde ein 100 kVA-Notstromaggregat angeschafft. Somit bleibt unsere Feuerwehr auch bei Stromausfällen einsatzbereit und das Gemeindezentrum kann als Anlaufstelle und Sicherheitsinsel für in notgeratene Gemeindebürger: innen verwendet werden. Das Aggregat schafft mit einer Tankfüllung (je nach Stromabnahme) ca. 24 Stunden die Versorgung aufrecht zu erhalten. Falls dies nicht ausreichen sollte, wurde auch die Treibstoffvorsorge sichergestellt. Diese Infrastrukturmaßnahme ist ein weiterer wichtiger Bestandteil für die Vorsorge bei einem Krisenfall für die Gemeinde Ebersdorf.